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Unser Familienbetrieb ist für höchste Umzugsqualität bekannt und das schon seit über 130 Jahren. Vertrauen Sie Ihren Umzug unserer langjährigen Erfahung an.
Heinrich Schneider GmbH


Umzüge
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Horresser Berg 3
56410 Montabaur
Telefon (02602) 999 36 66
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Geschichte

Unsere Firmengeschichte 
 
Ich, Christoph Schneider, möchte Ihnen unsere Firmengeschichte erzählen:  
 
Wir sind ein Unternehmen mit alter Tradition. 
 
Es war vor langer Zeit als mein Ur-Urgroßvater die Geschäfte aufnahm. 
 
Anno 1836 wurde mein Ur-Urgroßvater Heinrich Schneider (Foto) wurde geboren. 
Wie zu dieser Zeit und Region üblich, wuchs er in der Landwirtschaft auf. Dort lernte er alles, was er für sein späteres Leben benötigte. 
 
1875 war es endlich soweit. Heinrich konnte sein Geschäft um einen Posthalterei-Vertrag erweitern. In jener Epoche hatte er bereits den Landwirtschaftsbetrieb seines Vaters übernommen. Ebenso besaß er eine Wechselstation für Pferde, Stallungen und natürlich auch ein Wirtshaus. 
 
Durch den Posthalterei-Vertrag war Heinrich für den Paket- und Briefverkehr zwischen Montabaur und Neuhäusel nach Koblenz verantwortlich.
Postkutschen die uns heute eher aus den Wild-West-Filmen bekannt sind transportierten nicht nur die Post hin und her, sondern auch Personen, wie es heute die Bus-Linien erledigen. Nach dem die tägliche Arbeitspflicht zur Postbeförderung vollbracht war, beförderte er Dorfbewohner zu ihren Arbeitsstätten oder holte jene wieder ab. Wir würden dies heute mit einer Mitfahrgelegenheit bzw. Taxi-Gruppenfahrt bezeichnen. 
Früher gab es nichts anderes. Entweder fuhr man mit der Bahn oder Kutsche, ging dies nicht, mussten einen die Füße tragen. 
Aus Erzählungen kann ich berichten, dass früher oftmals Arbeiter mehrere Stunden Wegstrecke zurück legten, um zur Arbeit zu gelangen. Das Gleiche galt für den Heimweg. 
 
Heinrich hatte alles was zum Glücklich sein dazu gehörte. Erfolg in der Selbstständigkeit, folglich genug Geld um mit den täglichen Bedürfnissen auszukommen, eine Frau und seinen Sohn, meinen Urgroßvater Willi. Ich möchte wetten, das er auch einen Baum gepflanzt hatte.  
 
Willi wuchs heran und übernahm 1905, als sein Vater starb, die Geschäfte. Aus Willi wurde, wie es Heinrich ihn lehrte, ein fleißiger aufrichtiger und erfolgreicher Geschäftsmann. 
Auf die Trauer durch den Tod Heinrichs, folgte im gleichen Jahr die große Freude durch die Geburt meines Großvaters Kurt Schneider. Als der Postbeförderungsvertrag endete, verlagerte Willi die Geschäfte verstärkt auf das Umzugsgeschäft. Er schloss an den bestehenden Wirtshausbetrieb eine Bäckerei an und handelte ebenso mit Brennstoffen wie Kohle und Holz. Willi musste in allen Geschäftsbereichen ein Top-Manager sein, es galt keine Ressourcen zuverschwenden bzw. bei Geschäftsflauten andere Bereiche zu intensivieren. 
 
Kurt lernte alles von seinem Vater Willi, wie es einst Willi von Heinrich lernte. 
 
Auf dem Foto sehen Sie rechts neben den Pferden den Jungen (Kurt) mit seinem Vater (Willi) bei der täglichen Arbeit. Im Hintergrund den Bahnhof in Montabaur, gut zu erkennen der Wasservorratsturm zur Befüllung der Dampflokomotiven. Die beiden Pferde ziehen einen Bahn-Möbelwagen damaliger Zeit. Die Fahrzeuge („Rollzeuge”) wurden mit der Bahn für größere Strecken eingesetzt bzw. auf Eisenbahnwagons verladen. Die Pferde verblieben immer am Ort. Man lieh sich am Ankunftsort Personal und Tiere entgeltlich aus. 
Es ist fast nicht vorstellbar, wie beschwerlich so ein Umzug zu damaliger Zeit war. Alle Beteiligte liefen neben dem Wagengespann her, da die Tiere schon genug Ballast zu ziehen hatten. Bis zum Be- oder Entladeort trugen einen nur die Füße, bevor die eigentliche Arbeit begann. 
Anhöhen mit einem schweren Wagen bei den schlechten Straßen zu bezwingen, die wir heute eher als Feldwege bezeichnen würden, stellte jedes Mal eine neue Herausforderung für Material, Mensch und Tier dar. Holzräder zerbarsten, Achsen bruchen und der Regen weichte den Boden auf. Oftmals unendlich viele unvorhersehbare Probleme, die Vater, Sohn und Helfer stets meisterten. Ganz abgesehen davon, waren Möbel sehr solide und sperrig gebaut. Alles Fakten, die das Arbeiten nicht unbedingt leichter machten. 
 
Zusammen tätigten sie weiterhin erfolgreich die Geschäfte, bis es um das Jahr 1920 zu einem Großbrand in den Stallungen kam. Damals gab es noch keine Brandschutzversicherung oder ähnliches. Alles was das Feuer verschlang, war für immer verloren. 
 
Trotz des herben Rückschlages, erholten sich Vater und Sohn schon bald und konnten nach eifrigen Sparen gegen 1930 das erste Motorisierte Automobil mit Anhänger ihr Eigen nennen. 
 
Bankkredite waren bis dato noch nicht so üblich. 
 
Eine neue Ära war angebrochen. Kurt übernahm 1930 die Geschäftsleitung. Den Bahn-Möbelwagen hat der Lastkraftwagen abgelöst. Es wurden nur noch selten Bahn-Transporte getätigt. Ebenso nahm der Einsatz von Pferden und Kutschen drastisch ab. Vater und Sohn gaben die Stallungen auf und bauten das motorisierte Umzugs- und Personenbeförderungsgeschäft weiter aus. 
(Plumpes Fahrzeug mit geringer Motorleistung welches aber stärker und leichter zu unterhalten war als Pferde.) 
 
Kurze Zeit später kauften Sie einen Multitalent-LKW. Dieses Fahrzeug konnte durch Austauschen der Aufbauten mittels weniger Handgriffe zu einem Pritschenwagen (Bild unten links), Kohlenlaster, Omnibus oder Möbeltransportfahrzeug (Bild unten rechts) verwandelt werden.
Man hob den montierten Aufbau einfach ab, fuhr anschließend unter den anderen zu montierenden Aufbau und fixierte diesen. Dieser Vorgang dauerte meist nur wenige Minuten. Der Fahrer hatte zu dieser Zeit eine kurze Pause, konnte etwas erholen, essen und trinken. Nach dem das Fahrzeug umgerüstet war, ging es für den Fahrer bis spät abends weiter. Lenk und Ruhezeiten waren noch nicht gesetzlich gereglet. Durch dieses Prinzip hatten sie die Auslastung des Personals und modernen Fahrzeugs gewinnbringend optimiert. 
 
Mit Zunahme der Gewinne wurde das Geschäft immer mehr vergrößert. Die Anschaffung weiterer Fahrzeuge wurde nun erforderlich und umgesetzt. So kaufte man diesen Bus (Bild unten) als erstes Personenbeförderungsfahrzeug.
 
Wenn meine Recherchen dazu richtig liegen, müsste dieses Fahrzeug mit 6 Sitzreihen ausgestattet sein und weniger als 80 PS haben.
 
Größeres Gepäck wurde auf dem offenliegenden Dachgepäckträger unter- gebracht und bei Regen mit einer Plane geschützt.
 
Das war jedes Mal eine Schafferei, wenn ein Fahrgast mit Gepäck zu- oder ausstieg.
Kein Vergleich zu den Omnibussen von heute. 
Kurt leitete die Geschäfte und Willi Schneider zog sich immer mehr zurück. Er machte Platz für die jüngere Generationen, denn Kurt war auch bereits Vater. Sein Sohn ist mein Vater Josef (Bild unten). 
 
Willi Schneider verstarb 1944. Er durfte aber noch miterleben, das sein Sohn Kurt an sein Lebenswerk und die damit verbundene Philosophie des Einzelunternehmers anknüpfte. 
 
Den Begriff „Dienstleistung” nahmen wir Aufgrund dieser alten Tradition stets wörtlich. Die Zufriedenheit unserer Kunden stand nach wie vor für unsere Familie im Vordergrund! 
 
Gegen Ende des zweiten Weltkrieges halfen Kurt und Josef aus den brennenden Städten mit allen Fahrzeugen Hab und Gut Bedürftiger zuretten. Sie setzten alles Risiko und alle Kraft ein, um Menschen in Not zu helfen. Dies berichten zu können, erfüllt mich mit Ehrfurcht und Respekt. 
 
Die Jahre vergingen. Viele Wege wurden befahren. Noch mehr Möbel geschleppt. 
 
Im Jahre 1947 wurde sich dem VDV (Verband des Verkehrsgewerbes Rheinland-Pfalz) und somit auch dem Bundesverband Möbelspedition (AMÖ) e. V. angeschlossen. Von da an konnten Kurt und Josef auch mit dem „rollenden Känguru mit Schrank im Beutel” die Qualität der geleisteten Umzugsdienstleistungen nach außen dokumentieren. 
 
Ferner besaßen wir das Zertifikat („Der anerkannte AMÖ-Fachbetrieb”), denn wir verpflichten uns jedes Jahr aufs Neue, nach den „10 Geboten” eines ordentlichen Kaufmanns zu arbeiten. 
 
Auch mit unserem Omnibusbetrieb haben wir uns der Qualität und Zuverlässigkeit verschrieben und sind deshalb Mitglied im Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo). 
 
 
 
19?? nahm Kurt seinen Sohn Josef in die Geschäftsleitung auf und änderte die Geschäftsform von der Offenen Handelsgesellschaft (OHG) in die der GmbH um. Darauf hin wurden noch weitere Fahrzeuge für den Möbeltransport und den Omnibusbetrieb angeschafft. Wie auf den folgenden Bildern zu sehen ist. 

 
 
 
Die Jahre vergingen relativ unspekatulär. Wir machten immer einen guten Job und bauten das Unternehmen weiter aus. 
Zeitweise hatten wir bis zu 14 Busse gleichzeitig im Betrieb und konnten somit mehr als 600 Fahrgäste befördern. Wir fuhren im Personennahverkehr, sowie auch im Fernreiseverkehr. 
 
 
 
Nun aber zu den Bildern unserer damaliger „Nutzesel”. 
 
 
1987 war die Zeit reif. Nach reiflicher Unterrichtung und jahrelanger Einarbeitung, erlaubte mir mein Vater Josef im Unternehmen mitzuwirken. 
1998 wurde ich zum Geschäftsführer ernannt und leitete fortan mit meinem Vater die Geschäfte.  
 
2010 schied mein Vater Josef aus dem Unternehmen aus und genießt seitdem seinen Ruhestand. 
 
Unser Betrieb wird nun in fünfter Generation geführt. Tradition verpflichtet nicht nur, sondern transportiert Erfahrung und Wissen zur nächsten Generation. 
Eine lebenslange Lehre von Kindheit an prägt und schult immer noch am Besten. Das durften meine Urväter erleben und zum Glück ich auch. Deshalb bin ich meinen Vorfahren sehr dankbar und werde alle Ihre Weisheiten und Erfahrungen getreu fortführen. 
 
Ich lege daher auch größten Wert auf freundliche und qualifizierte Mitarbeiter, bestes Equipment, optimale Dienstleistung, Service und Zuverlässigkeit und das nur aus dem einzigen Grunde 
 
... unsere Kunden rundrum zufrieden zustellen ! 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Ihr 
 
Christoph Schneider 

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